Über mich

Aufgewachsen in Deutschland und den USA, durfte ich früh erleben, wie unterschiedlich Menschen die Welt wahrnehmen – und wie tief es berühren kann, sich wirklich gesehen und verstanden zu fühlen.

Mein Weg führte mich zunächst zum Schauspiel und dann in die Wildnistherapie in den USA. Dort erlebte ich, wie kraftvoll eine therapeutische Beziehung sein kann: ein Gegenüber, das aufmerksam zuhört, präsent bleibt und gemeinsam mit einem Menschen erkundet, was der nächste stimmige Schritt sein könnte. Diese Erfahrungen führten mich zur Körperpsychotherapie, zur klinischen Psychologie und zu meiner heutigen therapeutischen Arbeit.

Als ich Hakomi kennenlernte, war ich tief berührt. Ich fühlte mich auf eine Weise gesehen und verstanden, die ich bis dahin nicht kannte – ohne Druck und ohne bewertet zu werden. Meine Schutzschichten mussten nicht überwunden werden – sie durften sich in ihrem eigenen Tempo entspannen. Diese Erfahrung prägt meine therapeutische Haltung bis heute.

Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch eine tiefe innewohnende Weisheit in sich trägt – auch dann, wenn sie durch Schmerz, Angst oder alte Schutzstrategien schwer zugänglich geworden ist. In Hakomi sprechen wir von der Weisheit des Organismus: dem Wissen unseres ganzen Wesens, das uns hilft, zu überleben, zu wachsen und unseren eigenen Weg zu finden.

Ich kenne Zeiten des Suchens und Zweifelns, Fragen nach Zugehörigkeit, Sinn und dem eigenen Weg. Auch Ängste und innere Unruhe haben mich lange begleitet. Diese Erfahrungen haben mich gelehrt, wie heilsam ein Raum sein kann, in dem nichts überwunden werden muss, sondern alles zunächst da sein darf.

Die Natur begleitet mich seit vielen Jahren als Kraftquelle und Ort der Begegnung – mit mir selbst und mit etwas Größerem. Wenn es zu Ihrem Anliegen passt, arbeite ich deshalb auch gerne draußen an geschützten Orten in der Natur.

2024 bin ich Mutter geworden. Diese Erfahrung gehört zu den schönsten und zugleich herausforderndsten meines Lebens. Sie hat meinen Blick auf Entwicklung, Bindung und Fürsorge – für andere und für sich selbst – noch einmal vertieft. Frauen rund um Schwangerschaft, Geburt und das Mutterwerden zu begleiten, ist mir deshalb ein besonderes Anliegen.

Nach Jahren des Suchens und Unterwegsseins habe ich gemeinsam mit meinem Mann und unserem Sohn am Bodensee ein Zuhause gefunden. Hier, zwischen Wasser, Wäldern und Feldern ist Anam Cara entstanden – ein Ort, an dem Menschen wieder mit sich selbst in Verbindung kommen dürfen.


Über mich

Mein fachlicher Hintergrund Zweig-Symbol

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Ausbildung

  • Master of Science (M.Sc.) Klinische Psychologie / Goethe-Universität Frankfurt am Main · 2022
  • Master of Arts (M.A.) Motologie mit Schwerpunkt Körperpsychotherapie / Philipps-Universität Marburg · 2017
  • Hakomi-Therapeutin / Hakomi Institute Mallorca 2023; seitdem Assistenz bei Halko Weiss und Maci Daye

Berufliche Erfahrung

  • Klinische Psychologin / Privatklinik Aadorf (Schweiz) – Psychotherapie, Psychosomatik und Psychiatrie
  • Körper- und Bewegungstherapeutin / Klinik Hohe Mark, Oberursel – Psychotherapie, Psychosomatik und Psychiatrie
  • Wildnistherapie / Second Nature Entrada (Utah, USA) – therapeutische Begleitung junger Erwachsener im Wildnis-Setting

Weitere Qualifikationen

  • Zertifizierte Yogalehrerin 2013
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie 2023
  • Langjährige Erfahrung in der Anleitung von Yoga, Meditation und Achtsamkeit