Sich selbst spüren.
Zusammenhänge verstehen.
Neue Erfahrungen machen.
Therapie ist für mich ein Raum, in dem Verstehen und Erleben zusammenkommen dürfen – achtsam, in einem sicheren Kontakt und in Ihrem Tempo.
Wie ich Sie begleite
Jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens Wege, mit Herausforderungen, Verletzungen und Rückschlägen umzugehen. Viele dieser Strategien waren einmal kluge und notwendige Antworten auf das Leben. Mit der Zeit können sie jedoch beginnen, uns einzuengen oder daran zu hindern, so zu leben, wie wir es uns wünschen.
Diese Erfahrungen zeigen sich nicht nur in Gedanken, sondern ebenso im Körper, in Gefühlen und Beziehungen und prägen die Art, wie wir der Welt begegnen. Schwierigkeiten allein über den Verstand zu lösen, reicht deshalb oft nicht aus. Daher beziehen wir – dort, wo es hilfreich ist – auch den Körper in die therapeutische Arbeit mit ein.
Gemeinsam erkunden wir mit Achtsamkeit und Neugier, was Ihr Erleben geprägt hat – damit Sie sich selbst besser verstehen, neue Erfahrungen machen und Schritt für Schritt Ihren eigenen Weg finden können.
Ängste und innere Unruhe
Lebensübergänge und Krisen
Depression und Erschöpfung
Schwangerschaft, Geburt und Muttersein
Stress und Burnout
Traumatische Erfahrungen und belastende Lebensereignisse
Beziehungskrisen und wiederkehrende Beziehungsmuster
Psychosomatische Beschwerden
Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstmitgefühl
Persönliche Entwicklung und Neuorientierung
Wobei ich Sie begleiten kann
Meine therapeutische Arbeit verbindet drei Ansätze
KLINISCHE PSYCHOLOGIE
KÖRPERORIENTIERTE PSYCHOTHERAPIE
HAKOMI THERAPIE
Fundiertes Wissen, aktuelle Forschung und evidenzbasierte Methoden helfen, Belastungen zu verstehen, Zusammenhänge zu erkennen und Orientierung zu gewinnen.
Der Körper eröffnet einen Zugang zu Erfahrungen, Gefühlen und inneren Überzeugungen, die dem Denken allein oft verborgen bleiben.
Eine achtsame Form der Körperpsychotherapie, in der tief verankerte Prägungen im gegenwärtigen Erleben bewußt werden und neue Erfahrungen entstehen können.
Körperorientierte Psychotherapie
Klinische Psychologie
In meinem Master-Studium der Motologie mit Schwerpunkt Körperpsychotherapie habe ich verschiedene therapeutische Ansätze kennengelernt, die den Körper als untrennbaren Bestandteil unseres psychischen Erlebens verstehen. Dazu gehören unter anderem psychodynamische, systematische und gestalttherapeutische Ansätze.
Diese unterschiedlichen Perspektiven haben meinen Blick dafür geöffnet, dass Erfahrungen nicht nur in unseren Gedanken gespeichert sind. Sie zeigen sich auch im Körper – in unserer Haltung, Atmung, Muskelspannung, Bewegungsimpulsen oder feinen Empfindungen.
In der körperorientierten Psychotherapie geht es darum, diese Ebene bewusst wahrzunehmen und in die therapeutische Arbeit einzubeziehen. Oft zeigen sich dabei Zugänge zu frühen Lernerfahrungen, tief verankerten Überzeugungen und Beziehungserfahrungen, sich nicht nur im Denken ausdrücken, sondern auch im Körper zeigen.
Der Körper wird dabei zu einer unmittelbaren Erfahrungsquelle. Er macht im Hier und Jetzt, was innerlich wirkt, welche Bedürfnisse lebendig sind und welche alten Erfahrungen noch Einfluss auf unser Erleben nehmen.
Verstehen verschafft Orientierung
Manches lässt sich verstehen. Anderes muss erfahren werden.
Meine therapeutische Arbeit basiert auf einem Master-Abschluss in Klinischer Psychologie sowie auf mehreren Jahren Berufserfahrung in der Psychosomatik, Psychotherapie und Psychiatrie. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und evidenzbasierte Methoden bilden dabei eine wichtige Grundlage meines therapeutischen Handelns.
Die klinische Psychologie hilft dabei, psychische Belastungen besser zu verstehen: Symptome einzuordnen, Zusammenhänge zu erkennen und die eigene Lebensgeschichte in einem größeren Zusammenhang zu betrachten. Oft entsteht bereits Entlastung, wenn das, was bisher verwirrend oder belastend erschien, verständlich wird.
Je nach Anliegen fließen auch Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie in meine Arbeit ein. Sie können dabei unterstützen, belastende Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen, konkrete Ziele zu entwickeln und hilfreiche Veränderungen im Alltag umzusetzen.
Hakomi
Achtsamkeit als Weg, sich selbst kennenzulernen.
Hakomi ist eine besondere Form der körperorientierten Psychotherapie, die Achtsamkeit als Grundlage nutzt. Dabei verbindet sie moderne Psychotherapie mit Prinzipien östlicher Weisheitstraditionen wie Gewaltfreiheit, Mitgefühl und achtsamer Präsenz.
Gemeinsam richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das, was Sie gerade erleben: einen Atemzug, eine feine Veränderung im Körper, einen Bewegungsimpuls, eine Emotion oder ein inneres Bild. Diese achtsame Form des gemeinsamen Erkundens hilft dabei, sich selbst besser kennenzulernen und Zusammenhänge zu verstehen, die im Alltag oft unbemerkt bleiben.
Achtsamkeit bedeutet bei Hakomi eine neugierige und offene Wahrnehmung. Sie schafft einen geschützten Raum, in dem wir unser Erleben erforschen können, ohne es sofort bewerten oder verändern zu müssen.
Eine zentrale Haltung von Hakomi ist, dass jedes Verhalten einmal eine sinnvolle und notwendige Antwort auf das Leben war. Auch Schutzstrategien, die heute belastend erscheinen, waren oft wichtige Anpassungen an schwierige Erfahrungen. Deshalb arbeiten wir nicht gegen Widerstand, sondern begegnen allem, was sich zeigt, mit Respekt und Mitgefühl.
Diese achtsame und gewaltfreie Haltung ermöglicht es, dass Schutz- und Überlebensstrategien allmählich entspannen. So können Erfahrungen, Gefühle und innere Überzeugungen zugänglich werden, die unser Erleben oft schon seit früher Kindheit prägen. Veränderung entsteht dabei nicht durch Druck, sondern dort, wo wir uns sicher genug fühlen, uns selbst mit Offenheit und Freundlichkeit zu begegnen.
Hakomi vertraut auf die Weisheit des Organismus – auf ein tiefes Wissen, das in jedem Menschen angelegt ist. Meine Aufgabe sehe ich deshalb nicht darin, Lösungen vorzugeben, sondern einen Raum anzubieten, in dem sich diese innere Weisheit entfalten kann.
In diesem Prozess begegnen wir häufig unterschiedlichen inneren Anteilen oder Zuständen – vielleicht einem verletzten Kind, einem strengen inneren Kritiker oder einem Teil, der gelernt hat, immer stark sein zu müssen. Anstatt diese Anteile verändern oder loswerden zu wollen, lernen wir sie kennen, verstehen ihre ursprüngliche Aufgabe und entwickeln Schritt für Schritt eine neue Beziehung zu ihnen.
So können Erfahrungen entstehen, die früher vielleicht gefehlt haben: Sicherheit. Verbundenheit. Gesehen werden. Die Freiheit, ganz man selbst sein zu dürfen.
Sie haben Interesse an einem Kennenlernen?
In einem unverbindlichen Erstgespräch können wir gemeinsam herausfinden, ob diese Art der Begleitung zu Ihnen passt.